Unser Garten zieht um

Normalerweise trägt man Pflanzen von der Gärtnerei in den Garten und pflanzt sie dort ein – wir machten es wegen unseres Bauprojekts genau umgekehrt.

Pflanzen in Toepfen

Hat man einige Jahre lang den Pflanzen im Garten beim Wachsen zugeschaut, tut es weh alles platt zu machen, nur weil man das Haus neu bauen muss. Wir haben das nicht übers Herz gebracht und unsere Pflanzen ausgegraben, damit sie die Bauzeit an einem sicheren Ort überstehen.

Umgegrabener GartenNun sieht der Garten aus, als hätte sich eine Horde gentechveränderter Riesen-Maulwürfe darin ausgetobt. Die Löcher sind alle etwa einen halben Meter tief, auch wenn man das auf dem Foto gar nicht richtig sieht.

Ganz alle Pflanzen konnten wir leider nicht retten (darunter einen wunderbaren Holunder), aber doch einiges.

Die noch verpflanzbaren Stauden und Bäume nahm der Gärtner raus, schlug sie ein und pflanzte sie bei sich in der Gärtnerei mit geschützten Wurzelballen wieder in die Erde.

Den anderen Teil gruben wir aus und setzten sie in Töpfe – darunter eine mehr als zwei Meter hohe Spalierbirne.

Weil die Birnen fast nicht reif werden und oft holzähnliche harte Stellen drin haben, wollten wir den Baum ursprünglich gar nicht umpflanzen. Aber schliesslich schauten wir uns an, sagten: "Er gibt sich jedes Jahr solche Mühe und macht so viele Birnen ..." Und verbrachten wir an einem Samstagmorgen zwei Stunden mit Graben.

Es hat sich gelohnt!

Birnbaum im Herbstkleid

Ach ja, und von all den Bäumchen und Büschen, die wir nicht retten konnten, nahmen wir Stecklinge.

 

 

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